KommKonzept - Webstandards und Webtechniken

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KommKonzept relaunched (1. 8. 06)

Das war aber auch Zeit.

Die bestehende Version von KommKonzept war zwar valide, und die Seiten passierten auch automatische Zugänglichkeitstests wie Cynthia oder webXact - aber das Markup und die Styles entsprachen bei weitem nicht mehr den aktuellen Möglichkeiten. Und die gebotenen Hilfen zur benutzung mit Assistver Technik ebenfalls nicht.

Eigentlich wollte ich den Relaunch ja solange hinauszögern, bis ein barrierefreies CMS zur Verfügung stand. Und die Chancen, daß auch Nicht-PHP-Freaks so etwas demnächst praktisch für ihre Projekte einsetzen können, stehen nicht schlecht. Aber dann kam mir unser Buch dazwischen: Das neue Buch und das alte Kommkonzept - das hätte nicht zusammengepasst. Also noch einmal Relaunch mit handgeschmiedetem Code - so sauber kann es zur Zeit eben doch kein CMS.

Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, den alten Content einmal gründlich auszumisten. Das Web bewegt sich nach wie vor so schnell, daß vieles, was vor drei Jahren aufregend und lesenswert war, heute noch viel älter ist als die Zeitung von vorgestern. Deshalb wird der gesamte alte Content in den nächsten Wochen kritisch gesichtet, zum größeren Teil wohl ins Privatarchiv verbannt und nur teilweise überarbeitet und dann hier neu eingestelllt.

Praktischerweise unter den Menüpunkten, die jetzt noch durchgestrichen sind. Bis dahin finden Sie den gesamten alten Auftritt noch unter alt.kommkonzept.de.

Der neue Entwurf für die Richtlinien zur Zugänglichkeit (1. 8. 06)

...ist im Kreis der meisten Entwickler und Beobachter, die sich mit Accessibility beschäftigen, denkbar schlecht aufgenommen worden. Mit alles in allem mehr als 450 (Ausdruck)Seiten ist die Richtlinie zu einem bürokratischen Monstrum geworden, dessen Umsetzung in die Praxis völlig ausgeschlossen erscheint. Und das liegt nicht nur an der Quantität.

Auch die Qualität ist schlichtweg indiskutabel. Den Lobbyisten im W3C ist es gelungen, das Regelwerk so zu verfälschen, daß es nicht mehr Zugänglichkeit und Verläßlichkeit bringt, sondern weniger: Während im Vordergrund artistische Theoretiker mit Begriffen jonglierten, wurden im Hintergrund Möglichkeiten geschaffen, die Regelungen in vielen Bereichen zu verwässern oder ganz außer Kraft zu setzen

Eine detaillierte Kritik des Entwurfs hat Joe Clark unter dem vielsagenden Titel AussenlinkTo Hell with WCAG2 veröffentlicht. Jeffrey Zeldmann geht nachgerade so weit, einen AussenlinkAbgesang auf das W3C überhaupt anzustimmen.